Google hat die Google Search Raters Guidelines aktualisiert und neue Beispiele für KI-Übersichten sowie präzisierte Definitionen für YMYL-Inhalte hinzugefügt. Dieses kleine Update vom 11. September 2025 hilft menschlichen Prüfern, angesichts des zunehmenden KI-Einsatzes qualitativ hochwertige Suchergebnisse zu erkennen. Für SEO-Experten und Content-Ersteller signalisiert es Googles Bestreben nach zuverlässigen, nutzerorientierten Informationen in Suchrankings. Das 182-seitige Dokument unterstützt Google Search Raters nun dabei, KI-generierte Funktionen und sensible Themen wie Wahlen und öffentliches Vertrauen besser zu bewerten. Diese Optimierung erfolgt sieben Monate nach dem letzten Update und trägt dem rasanten Wachstum von KI in der Suche Rechnung.
Wichtige Änderungen in den Google Search Raters Guidelines
Googles Changelog hebt kleine, aber sinnvolle Updates hervor. Tippfehler wurden behoben, für mehr Klarheit gesorgt und der Fokus lag auf zwei großen Bereichen: KI-Übersichten und YMYL. Diese Änderungen zielen darauf ab, Fehlinformationen zu bekämpfen und das Vertrauen in Suchergebnisse zu stärken.

- Beispiele für eine KI-Übersicht: Rater bewerten KI-Zusammenfassungen nun wie Featured Snippets. Sie prüfen, ob Übersichten aus glaubwürdigen Quellen stammen und vermeiden „Halluzinationen“ – von KI erfundene Falschinformationen. Neue Beispiele zeigen, wie diese nach Genauigkeit und Nützlichkeit bewertet werden können, analog zu den Regeln für Knowledge Panels.
- Aktualisierte YMYL-Definitionen: YMYL behandelt Themen rund um das Thema „Geld oder Leben“, die Gesundheit, Finanzen, Sicherheit oder Gesellschaft betreffen. Die Kategorie „Gesellschaft“ umfasst:
- Themen, die Personengruppen schaden.
- Themen von öffentlichem Interesse.
- Vertrauen in öffentliche Institutionen.
- Informationen zu Wahlen und Abstimmungen.
- Andere politische, staatsbürgerliche oder gesellschaftliche Themen, die das Leben beeinflussen. Dies baut auf der alten Version auf, in der vage „usw.“ stand. Heute prüfen die Bewerter die Wahlinhalte genauer auf ihre Verlässlichkeit.
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Google betont, dass diese Richtlinien externe Suchqualitätsprüfer schulen. Sie bewerten Suchsysteme, optimieren aber nicht direkt die Rankings. Stattdessen helfen Bewertungen Google dabei, Algorithmen für ein besseres Nutzererlebnis zu verfeinern. Wie Google anmerkt, enthält das Dokument Tipps zu hilfreichen Inhalten – wichtig für Entwickler, die ein gutes Ranking anstreben.
Für Unternehmen bedeuten die Richtlinien der Google Search Raters, dass EEAT (Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit) Priorität hat. Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz werden skalierte Inhalte mit geringem Wert als „minderwertig“ eingestuft. SEO-Strategien müssen sich auf originelle, von Experten unterstützte Seiten konzentrieren, insbesondere bei YMYL-Suchanfragen.
Dieses Update unterstreicht Googles Engagement für eine vertrauenswürdige Suche. Mit der Ausweitung der KI-Übersichten wird der Schwerpunkt künftig stärker auf von Menschen kuratierte Informationen gelegt. Content-Teams sollten sich anhand dieser Regeln selbst prüfen, um im Wettbewerb des Jahres 2025 erfolgreich zu sein.
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