Die Google Search Console bietet jetzt wöchentliche und monatliche Leistungsansichten.

Google hat die Leistungsberichterstattung seiner Search Console um zwei neue Datengranularitäten erweitert: wöchentliche und monatliche Ansichten.

Das Update, das erstmals auf der Search Central Live in Zürich vorgestellt wurde, ermöglicht es Webmastern, längerfristige Traffic-Trends zu erkennen, ohne die täglichen Daten manuell zusammentragen zu müssen.

Bisher mussten Website-Betreiber Zeiträume anhand benutzerdefinierter Berichte vergleichen. Die neuen Ansichten beschleunigen die Erkennung saisonaler Muster und helfen Teams, Kunden übersichtlichere Zusammenfassungen zu präsentieren. Dadurch wird die Abhängigkeit von Drittanbieter-Tools für die routinemäßige Traffic-Analyse reduziert.

Google Search Console fügt wöchentliche und monatliche Leistungsdaten hinzu

r/SEO-Diskussionen dieser Woche Wir untersuchen, wie diese Umstellung die monatlichen Berichtsprozesse für Agenturen mit einem großen Portfolio an Kundenstandorten verändert. Mehrere Anwender stellen fest, dass dadurch ein wiederkehrender manueller Arbeitsschritt entfällt.

Das Update erfolgt in einer Zeit ungewöhnlich hoher Ranking-Schwankungen in vielen Nischen. Monatsdurchschnitte helfen, Ausreißer von einzelnen Tagen herauszufiltern, die strategische Entscheidungen verfälschen könnten, insbesondere bei der Bewertung von Inhaltsaktualisierungen oder technischen Änderungen.

Diese Funktion ergänzt außerdem die neue Aufschlüsselung von markenbezogenen und nicht markenbezogenen Suchanfragen, die im selben Zeitraum eingeführt wurde. Zusammen bieten diese Tools Marketern ein umfassenderes Bild davon, wie Zielgruppen Inhalte in verschiedenen Suchintentionen finden, ohne die Search Console verlassen zu müssen.

Für größere Websites mit regelmäßigen Veröffentlichungszyklen ist die monatliche Zusammenfassung besonders nützlich, um Indexierungstrends zu messen und die Auswirkungen von Website-Migrationen oder strukturellen Aktualisierungen zu verfolgen.

Redaktionelle Websites mit hohem Discover-Traffic können nun die Attribution von Discover und der Suche über vier Wochen direkt miteinander vergleichen.

Google hat über diese beiden Einführungen hinaus keine weiteren Funktionen zur detaillierteren Datenerfassung angekündigt. Der zeitliche Zusammenhang mit der Veröffentlichung der neuen Googlebot-Crawling-Dokumentation durch Gary Illyes deutet jedoch auf ein umfassenderes Bestreben des Suchteams nach mehr Transparenz bis Mitte 2026 hin.

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